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Wischroboter für Parkett – Welches Modell ist geeignet?

 


Den Parkettboden beim Wischen komplett unter Wasser zu setzen, wäre sicherlich nicht die beste Vorgehensweise bei der Reinigung. Obwohl Parkett allgemein als recht strapazierfähig und robust gilt, kann ein Übermaß an Wasser unschöne Flecken am Parkettboden hinterlassen und diesen im schlimmsten Falle sogar beschädigen. Aus diesem Grund ist nicht jeder Wischroboter als parketttauglich einzustufen.

Wischroboter Parkett

Immer häufiger geht Parkett über die Ladentheken der großen Baumärkte. Der edle Holzfußboden hat in den letzten Jahren hohe Beliebtheit gewonnen – und das zurecht. Ein Parkettboden verleiht Haus und Wohnung ein edles Erscheinungsbild sowie ein angenehmes Wohlfühlambiente.

Mit seiner Robustheit, Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit, bringt Parkett alle Eigenschaften eines langlebigen Fußbodenbelags mit sich. Damit diese Langlebigkeit auch bestehen bleibt und man seinen Parkettboden auch in fünf bis zehn Jahren noch bewundern kann, muss man sich neben einer regelmäßigen Reinigung, stets um die Pflege des Holzfußbodens bekümmern.

Eine richtige Oberflächenbehandlung – egal ob lackieren, ölen oder wachsen – ist unabdingbar, um die Parkettoberfläche widerstandsfähig gegen äußere Einflüssen zu halten. Abhängig davon, ob Sie sich für versiegeltes oder unversiegeltes Parkett entscheiden, kann sowohl die Reinigung als auch der Pflegeaufwand variieren.

Versiegeltes Parkett gilt allgemein als pflegeleichter und weist einen höheren Schutz gegen Feuchtigkeit auf. Nichtsdestotrotz ist jeder Parkettboden – versiegelt und unversiegelt – anfällig für Wasserschäden, weshalb es bei der Reinigung grundlegende Dinge zu beachten gibt.

Die Reinigung von Parkett – weniger ist mehr


Auch ein Parkettboden bleibt vor Gebrauchsspuren und täglich anfallendem Schmutz nicht verschont.
Wie jeder andere Holzfußboden auch, bedarf Parektt einer angemessenen und kontinuierlichen Reinigung. Je nachdem wie sehr das Parkett beansprucht wird, können sich diese regelmäßigen Putzintervalle verlängern oder verkürzen.

Aufgrund der Wasserempfindlichkeit von Parkett, wird oft dazu geraten, es bei der Trockenreinigung zu belassen. Die Trockenreinigung erfolgt in der Regel ein bis drei mal wöchentlich und umfasst das Staubsaugen mit dem herkömmlichen Bodenstaubsauger sowie das bloße Staubwischen mit dem Besen. Die Trockenreinigung hat zum Zweck, neben Staub auch losen Schmutz wie kleine Steinchen und Krümel zu beseitigen, welche unschöne Kratzer an der Parkettoberfläche verursachen können.

Nur Abstauben reicht allerdings nicht aus. Legt man hohen Wert auf Sauberkeit oder haben sich auch mal stärkere Verschmutzungen festgesetzt, muss man hin und wieder mal Wischmopp und Eimer in die Hand nehmen. Hierbei ist jedoch höchste Vorsicht geboten. „Je mehr, desto besser” ist bei der Feuchtreinigung von Parkett die falsche Devise. Damit später nämlich kein Wasser in die Fugen des teuren Parketts eindringt und dieses aufquillt, sollte nicht nass, sondern nur nebelfeucht gewischt werden. Drücken Sie dazu den Wischmopp ordentlich aus und fahren Sie sicherheitshalber anschließend mit einem trockenen Tuch über den Boden.

Gut zu wissen: Ein Parkettboden ist hygienischer als beispielsweise Teppichboden, da sich Staub, Haare und sonstige Partikel nicht an der Parkettoberfläche verfangen können.

Wischroboter auf Parkett einsetzen – was es zu beachten gibt


Küche, Eingangsbereich und Wohnzimmer zählen durch die hohe Beanspruchung, als besonders schmutzanfällige Bereiche und bedürfen somit einer regelmäßigen Reinigung. Gerne schickt man dafür den Wischroboter los, sodass man sich anderen Dingen widmen kann. Doch kann man den Wischroboter auch bedenklos das Parkett betreten lassen?

Wischroboter können neben Hartböden wie Fliesen, PVC, Steinfußböden, auch auf Parkett eingesetzt werden – jedoch nur bedingt. Hierbei gilt es das Gleiche zu beachten wie beim Einsatz auf Laminat:

 

  • Lassen Sie den Wischroboter niemals unbeaufsichtigt auf Parkettboden wischen. Auch wenn das gegen den eigentlichen Zweck der “automatisierten Reinigung” geht, muss man bei besonders wasserempfindlichen Böden diesen Kompromiss eingehen. Denn es ist schnell passiert, dass der Wischroboter sich zwischen zwei Stuhlbeinen festfährt und somit kontinuierlich Wasser über das Wischtuch auf den Parkettboden gegeben wird.
  • Nicht jeder Wischroboter ist für den Einsatz auf Parkett geeignet. Bei manchen Modellen ist die Wasserausgabe höher als bei anderen. Für Parkett kommen ausschließlich Modelle in Frage, welche besonders sparsam mit dem Wasser umgehen.
  • Wischroboter nur auf versiegeltem Parektt wischen lassen. Unversiegeltes Parkett ist weitaus empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit, als versiegelter Parkettboden. Demnach ist auch das Risiko höher, dass Feuchtigkeit in die Fugen eindringt und das Holz aufquillt.

Der beste Wischroboter für Parkett: unsere Empfehlung


iRobot Braava 390t

der iRobot Braava 390t kann auf allen Hartböden eingesetzt werden.

Wischroboter gibt es viele. Doch nur eine Handvoll der Modelle auf dem Markt eignet sich für den Einsatz auf Parkett. Für den Einsatz auf wasserempfindlichen Bodenbelägen, wie Laminat oder Parkett, empfehlen wir den iRobot Braava 390t*.

Für den Einsatz auf Parkett ist von Modellen, wie dem Scooba aus dem Hause iRobot, definitiv abzuraten. Der Scooba verteilt bei der Reinigung hohe Mengen an Wasser, welche in die Fugen des Parkettbodens eindringen könnten. Der iRobot Braava 390t hinterlässt hingegen nur einen leichten Feuchtigkeitsfilm, welcher nach kurzer Zeit wieder verschwindet, wodurch selbst dem Einsatz auf Parkett nichts im Wege steht.

Parkettreinigung- und Pflege: unsere Tipps


Damit der schöne Parkettboden seinen Glanz beibehält, sind regelmäßige Reinigungs- und Pflegearbeiten von hoher Wichtigkeit. Wir möchten ihnen im Folgenden noch hilfreiche Tipps mit an die Hand legen, welche der Langlebigkeit ihres Parkettbodens maßgeblich beitragen können.

 

  • Kratzer im Parkett – häufig ist der Staubsauger der Übeltäter. Selbst bei guter Pflege und schonendem Umgang, sind kleine Kratzer im Parkett nicht zu vermeiden. Verwenden Sie bei der Trockenreinigung mit dem Bodenstaubsauger einen speziellen Parkett-Aufsatz, welcher keine Kratzer verursacht. Auch Besen mit harten Borsten sollten besser nicht auf Parkett eingesetzt werden.
  • Ein ungeeignetes Reinigungsmittel kann das Parkett nachhaltig schädigen. Pflegeprodukte für Parkett sollten sorgfältig ausgewählt werden. Auf keinen Fall sollte man zu aggressiven Reinigern greifen, da diese die Holzoberfläche beschädigen und Kratzer hinterlassen können.
  • Parkett nicht mit Straßenschuhen betreten. Loser Schmutz von draußen klammert sich immer wieder gerne an Fußsohlen fest. Lösen sich beispielsweise kleine Steine von den Straßenschuhen, sind Kratzer im Parkett vorprogrammiert.

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