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Die besten Fensterputzroboter 2019: Tests, Vergleich & Ratgeber

 


Fettige Verschmierungen, Fingerabdrücke und loser Staub – die Fenster der eigenen vier Wände machen so einiges mit sich. Wer einen streifenfreien Blick nach draußen genießen möchte, muss regelmäßig zu Fensterreiniger und Co. greifen. Eine mühsame Angelegenheit, die wohl den wenigsten Spaß bereitet. Nicht umsonst zählt das Fensterputzen laut einer Umfrage zu einer der unbeliebtesten Hausarbeiten. Bei unseren Nachbarn, den Österreichern, sogar auf Platz eins, der lästigsten Haushaltspflichten. Wieder einmal soll Robotertechnik Abhilfe schaffen. Fensterputzroboter machen genau das, was ihr Name impliziert: Fenster putzen. Und das vollkommen autonom.

Fensterputzroboter Test

Den Roboter an die Fensterscheibe befestigten. Anschalten. Zurücklehnen. Hört sich gut an, oder?

Auf dem Weg in Richtung Massenprodukt? – der Trend


Die Entwicklung der Fensterputzroboter steckt im Vergleich zu seinen Artgenoßen, den Saug- und Wischrobotern, noch in den Kinderschuhen. Derzeit versuchen lediglich eine Handvoll Unternehmen, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern, während es auf dem Markt der Haushaltsroboter bereits hunderte etablierte Firmen gibt, darunter regelrechte Monopole, wie Marktführer iRobot.

Immerhin haben die Fensterputzroboter den Sprung von der Industrie in den privaten Haushalt geschafft. Sie finden ihren Einsatz nicht mehr nur zur Reinigung riesiger Fensterfronten von Firmengebäuden, sondern wurden so angepasst, dass sie heutzutage auch im eigenen Zuhause verwendet werden können.

Obwohl die Fensterputzroboer noch in vergleichweise wenigen Haushalten vorzufinden sind, schläft deren Entwicklung nicht. Im Gegenteil. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche moderne Technologien eingeführt, um für eine intelligentere, effizientere und attraktivere Gerätegeneration zu sorgen. Auch haben sich die Hersteller sowohl an die Ansprüche, als auch an die Wünsche des Marktes angepasst, was auch das Interesse der Leute geweckt zu haben scheint – wie folgender Chart uns zeigt.

Wie sich unschwer der Grafik entnehmen lässt, bestand bis Ende 2012/Anfang 2013 kaum eine Nachfrage für Fensterputzroboter. Daraufhin änderte sich dies schlagartig, als der Winbot W730 aus dem Hause ECOVACS und der Sichler Fensterputzroboter von Pearl, die Marktreife erreichten. Seitdem lässt sich ein stetiger Aufwärtstrend beobachten.

Die besten Fensterputzroboter 2019 – Nur einer kann überzeugen


Stand Frühjar 2019: Versprochen werden automatische und smarte Fensterputzer, welche ihren Fenstern einen streifenfreien Glanz verpassen, während Sie sich auf der Couch zurücklehnen. Als absolute Technik-Freaks waren wir natürlich neugierig und haben uns auf dem Markt umgeschaut.

Nach intensiver Recherche mussten wir jedoch zu einem enttäuschenden Entschluss kommen: Die Realität sieht noch ganz anders aus. Viele Modelle der aktuellen Gerätegeneration können zwar mit ausgefeilter Technik überzeugen, liefern dafür aber miserable Reinigungsergebnisse. Viele Fensterputzroboter Tests berichten von unschöner Streifenbildung, unzufriedenem Reinigungsergebnis bei mittelschweren Verschmutzungen und schlechter Randreinigung, welche manuelles Nachputzen unumgänglich machen. Nur ein einziges Gerät hat es in unsere engere Auswahl geschafft.

Unsere Empfehlung: Der Sichler PR-050 – das neueste Modell von Pearl, mit Vibration!


Fensterputzroboter Sichler PR-050 Test

der brandneue Sichler PR-050 wischt nicht nur, sondern schrubbt auch – eine Neuheit auf dem Markt!

Müssten wir uns für ein Modell entscheiden, dann wäre es der brandneue Sichler Fensterputzroboter PR-050*. Wer regelmäßig bei der Nummer eins unter den TV-Shopping-Sendern, Pearl TV, vorbeischaut, wird ihn bereits kennen. Dort wurde er am Mai 2018 erstmalig präsentiert. Zudem werden Zuschauer der Sendung wissen, dass es sich nicht um das erste Gerät seiner Art aus dem Hause Pearl handelt.

Der Hauptunterschied zum Vorgängermodell, dem Sichler PR-030 V2, liegt in der neuen Vibrationsfunktion, welche man so auf dem Markt der Fensterputzroboter noch nicht gesehen hat. Viele Modelle haben bereits mit mittelschweren Verschmutzungen zu kämpfen und hinterlassen gleichzeitig unschöne Schlieren, da sie die Fensterscheibe nur wischen. Der Sichler PR-050 wirkt dem entgegen. Die vibrierende Hin-und-Her-Bewegungen des Mikrofaserpads ähneln dem manuellen Schrubben per Hand. Dies ermöglicht eine wesentlich gründlichere Reinigung. Selbst hartnäckiger Schmutz und unschöne Streifen haben somit keine Chance.

 

Technische Details auf einen Blick:

  
Reinigungsgeschwindigkeit0,21 m²/Minute
Leistung75 Watt
Länge des Ladekabelsbis zu 5 Meter
Maße26,5 x 25,5 x 12 Zentimeter
Gewicht2,25 Kilogramm
Geräuschpegel75 dB
BefestigungsmethodeUnterdruck
Notstromakku
Absturzsicherung
Mikrofasertücher wiederverwendbar
Geeignet für

  • Fenster

  • Duschwände

  • Wintergarten

  • Dachschrägenfenster

  • Fliesenspiegel

  • Glastische

Einmal eingeschaltet, saugt der Sichler P-050 sich per Unterdruck an die Fensterscheibe fest. Diese arbeitet er entweder mit dem Automatik-Programm ab, oder man steuert ihn mit Hilfe der mitgelieferter Fernbedienung. Dabei geht er keineswegs planlos vor. Eine Vielzahl an Sensoren helfen ihm dabei, Hindernisse wie Fensterrahmen zu erkennen. Diese erlauben ihn, selbst bei rahmenlosen Fenstern, wie beispielsweise in der Duschkabine, Einsatz zu finden, ohne am Ende der Scheibe hinunterzustürzen.

Doch der Sichler PR-050 ist viel mehr als nur ein Fensterputzroboter. Laut Hersteller eignet er sich selbst für die Reinigung von glatten Oberflächen, wie Duschwände, Glastische und für Spiegel. Sogar Fliesenböden sollen für ihn kein Problem darstellen, wobei wir zur Reinigung von Fußböden eher zu einem richtigen Wischroboter raten. Ein integrierter Notstromakku versorgt das Gerät im Falle eines Stromausfalls. Als weitere Sicherheitsmaßnahme dient der Saugnapf, welcher sich bequem an die Fensterscheibe anbringen lässt, um ein Hinunterstürzen zu vermeiden.

Das Reinigungsergebnis kann sich sehen lassen. Die Kombination der Vibrationsreinigung und der Gummiabziehlippe sorgt für streifenfreien Glanz, wie man es per Hand nur selten hinbekommt. Dafür ist er mit seinen 75 Dezibel nicht gerade leise. Wer sich also den Nachbarn nicht zum Feind machen möchte, sollte den Einsatz innerhalb der Ruhezeiten meiden.

Vorteile

  • mit Vibrationsreinigung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • auch für den Wintergarten geeignet
  • 0,21 Quadratmeter/Minute

Nachteile

  • etwas laut (75 Dezibel)

Der Sichler PR-050 Fensterputzroboter im Test (Pearl-TV Mai 2018):


 

Was genau ist ein Fensterputzroboter? – automatischer Fensterputzer


Die Realität des Smarthomes, einem intelligenten Zuhause, in dem sich alle Aktivitäten per Smartphone steuern lassen, automatisierte Haushaltsroboter ihre Runden drehen und alle Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren, scheint zum Greifen nahe zu sein. Mit dem Aufkommen der Fensterputzroboter ist ein weiterer Schritt in Richtung Automatisierung getan. Fensterputzen ist lästig und mühsam. Nachdem die Saug- und Wischroboter unseren Alltag revolutionierten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die ersten automatisierten Fensterputzer in den Regalen der Eletronikgeschäfte zu sehen sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Funktionsweise bleibt, im Vergleich der bereits bekannten Saugroboter, gleich. Fensterputzroboter sind kleine, runde oder viereckige Gerätschaften, welche ihre Fensterscheiben vollkommen selbstständig reinigen. In der Regel saugt sich das Gerät per Unterdruck an das Fenster fest. Das erzeugte Vakuum sorgt für bombenfesten Halt.
Hinunterstürzen könnte es nur im Falle eines Stromausfalls. Gute Fensterputzroboter verfügen für solche Fälle über einen internen Notstromakku, welcher den Betrieb selbst ohne Stromversorgung über das Netzteil ermöglicht. Da ein solcher Akku nicht ewig hält, werden einige Modelle mit einem Sicherungsseil geliefert. Auf dieses sollte keineswegs verzichtet werden, wenn der Fensterputzroboter auch bei Außenfenstern aus hohen Stockwerken eingesetzt werden soll. 
Zur Reinigung dienen Mikrofasertücher, welche sich an der Unterseite des Gerätes befinden. Häufig können diese mit Glasreinigern besprüht werden, um für zusätzlichen Glanz zu sorgen. Intelligente Modelle verfügen über spezielle Bewegungssensoren, welche vor Reinigungsbeginn, den Umriss des Fensters scannen und sich davon ein Bild machen. Hindernisse wie Fenstergriffe und Fensterrahmen werden somit gekonnt umfahren.

 

Lohnt sich ein Roboter zum Fensterputzen überhaupt? – die Vorteile


Genau wie jeder anderer Haushaltsroboter, kostet auch ein Fensterputzroboter sein Geld. Dies wirft natürlich viele Fragen auf: Lohnt sich die Anschaffung? Bekommt man auch tatsächlich etwas für sein Geld? Und noch viel wichtiger: kann ein solches Gerät überhaupt mit den konventionellen Reinigungsmethoden von Fenstern mithalten? Eine Auflistung der Vorteile verrät Näheres:

1. reinigt auch hohe und schwer erreichbare Fenster


Scheibenwisch Roboter Test

Großzügige Dachfenster sorgen für mehr Tageslicht und sehen gut aus – lassen sich aber nur schwer zu reinigen.

 

Während sich Standardfenster problemlos putzen lassen, verläuft die Reinigung von Dachfenstern und besonders hohen Glasfronten nicht selten ohne Komplikationen. Befinden sich die Fensterscheiben nicht in Reichweite, führt oftmals kein Weg daran vorbei, sich auf wackelige Leitern zu stellen. Gerade für körperlich eingeschränkte Personen nicht immer ganz einfach. Beim Überkopfputzen wird einem schwindelig und zusätzlich läuft das Reinigungswasser den gesamten Arm hinunter – richtig unangenehm. Nicht selten bleiben auch schwer erreichbare Stellen unberührt.

Ein automatischer Fensterputzroboter sorgt für Abhilfe. Er verrichtet seine Arbeit unabhängig von der Größe und der Höhe ihrer Fenster. Dabei bedient er sich intelligenten Sensoren, die den Umriss der Fensterscheibe scannen. Befestigen Sie ihn ganz einfach am unteren Teil des Fensters und schauen Sie ihm zu, wie er sich Schritt-für-Schritt nach oben arbeitet – aus einer sicheren Höhe natürlich.

2. rückenschonend


Sich beim Fensterputzen nach vorne beugen, um den unteren Bereich der Scheibe zu reinigen oder auf der Leiter die Arme ganz weit ausstrecken, damit auch die oberen Ecken rückstandslos bleiben. Beim Fensterputzen wirken enorme Lasten auf unserer Wirbelsäule. Eine einzelne ungünstige Fehlhaltung, wie beispielsweise ein Rundrücken, reicht bereits, um sich den Rücken zu verrenken.

Fenster putzen ist schon mühsam genug. Fehlt nur noch, dass man sich bei diesem ganzen Herumgeturne den Rücken zwickt und sich die nächsten Tage über Rückenschmerzen beschwert. Schonen Sie ihren Rücken und überlassen Sie das Fensterputzen der Zukunft – ihrem eigenen Fensterputzroboter.

3. sicherer – Fenster putzen kann gefährlich sein!


Wussten Sie, dass jährlich mehr Leute durch Unfälle im eigenen Haushalt verunglücken, als im öffentlichen Straßenverkehr? Laut einer Studie sollen es rund 10.000 pro Jahr sein. In jedem Haushalt lauern unterschätzte Gefahren. Wer sich beim Nachgehen der Haushaltspflichten ungeschickt anstellt, baut sehr schnell einen Unfall.

Fensterputzen gehört unter anderem zum Unfall-Spitzenreiter. Nicht allzu selten liest man in der Zeitung von tödlichen Unfällen, die durch das Fensterputzen hervorgerufen wurden. Folgendes Video zeigt ihnen, wie man es nicht machen sollte!

 

In den meisten Fällen handelt es sich um Stürze aus hohen Stockwerken. Beim Fensterputzen weit aus dem Fenster lehnen, oder doch zum Hocker greifen, anstatt zur rutschfesten Leiter – hier herrscht hohes Unfallrisiko! Möchten Sie solche Horrorszenarien vermeiden, kann die Anschaffung eines Fensterputzroboters sinnvoll sein.

4. spart Zeit


Vorausgesetzt, Sie haben sich für ein gutes Modell entschieden, welches sich nicht im Schneckentempo die Fensterscheibe hochquält, können Sie mit einer erheblichen Zeitersparnis rechnen.

Obwohl Sie ihren Fensterputzroboter nicht herumdüsen sehen werden, sparen Sie sich das zeitaufwendige Putzen per Hand. Sollen mehrere Fenster geputzt werden, beschränkt sich ihr Aufwand, auf das Anbringen des Gerätes an den verschiedenen Scheiben.

Teilweise verrichtet ein Fensterputzroboter die Arbeit sogar schneller, als per Hand. Fensterputzen ist gerade deswegen so zeitaufwendig, weil die Reinigung mehrere Durchgänge erfordert. Mit Wasser vorwischen, Glasreiniger drauf und dann noch die verbleibende Feuchtigkeit abziehen. Ein elektrischer Fensterputzroboter erledigt all diese Schritte in nur einem Durchgang, da sich hinter dem Mikrofaserpad meistens noch eine Gummiabziehlippe befindet. Die gewonnene Zeit können Sie dann anderweitig nutzen. 

5. besseres Reinigungsergebnis – rückstandslose Fenster


Fustrierend ist es, wenn man nach anstrengendem Fensterputzen feststellen muss: der ganze Aufwand war umsonst. Oftmals verbleiben hässliche Schlieren- und Wischspuren. Während dem geübten Profi immer ein rückstandsloses Reinigungsergebnis gelingt, tun sich Laien oftmals schwer. Für qualitativ hochwertige Fensterputzroboter sind makellose Scheiben kein Problem.

6. schont das Portemonnaie


Beauftragen Sie regelmäßig eine Fensterreinigungsfirma, um wieder klaren Durchblick im eigenen Zuhause zu haben? Das kann mit der Zeit richtig ins Geld gehen. Während sich die Kosten für kleinere Wohnungen noch in Grenzen halten, muss man bei Haushalten mit größeren Fenstern und Wintergärten teilweise tief in die Tasche greifen

Die üblichen Preise einer solchen professionellen Reinigung belaufen sich auf 3-4 Euro pro Quadratmeter. Dabei muss beachtet werden, dass ein Fenster einmal von innen und einmal von außen geputzt wird. Die Flächenzahl muss also verdoppelt werden. Gesamtkosten im mittleren dreistelligen Bereich sind somit nicht ganz unüblich.

Entscheiden Sie sich hingegen für einen Fensterputzroboter, fällt lediglich ein einmaliger Anschaffungspreis an. Abgesehen von Strom und Glasreiniger, fallen keine zusätzlichen Nebenkosten an.

 

Fensterputzroboter für den Wintergarten? – die Anwendungsbereiche


Fensterputzroboter für Wintergarten

Der Wintergarten: ihr persönlicher Zufluchtsort für Entspannung – aber nur, wenn er auch sauber gehalten wird.

 

Jedes Jahr aufs Neue stellt man sich beim Frühjahrsputz die Frage, wie man bloß die ganzen Fensterelemente im Wintergarten wieder zum Glänzen bekommt. Über die Herbst- und Wintermonate hinweg machen diese nämlich so einiges mit sich. Um ihre Glasscheiben möglichst von jeglichem Dreck, wie Laub, Staub und Vogelkot freizuhalten, sollten Sie ihren Wintergarten zwei mal jährlich – zum Frühjar und zum Sommer hin – einer kompletten Grundreinigung unterziehen. Auch hierfür eignet sich ein Fensterputzroboter. 

Was zu beachten ist: Ein automatischer Scheibenwischroboter wird mit leichten bis mittelschweren Verschmutzungen fertig. Alles, was über herkömmlichen Fensterschmutz hinausgeht, wie beispielsweise starke Dreck- und Laubansammlungen auf dem Glasdach, sollte vorher manuell entfernt werden.

Doch nicht jedes Modell ist auch den Anforderungen, welche die Reinigung eines Wintergartens stellt, gewachsen. Um keinen Fehlkauf zu tätigen, müssen Sie sich folgende Fragen stellen: Wie lange muss das Stromkabel sein? Je nach Wintergarten, benötigt man eine zusätzliche Verlängerung. Müssen auch schräge Fensterscheiben geputzt werden? Ein gewisses Maß an Schräge schafft jeder Fensterputzroboter. Mit besonders schrägen Dachfenster kommt allerdings nicht jedes Modell zurecht. Soll der Fensterputzroboter auch das Glasdach reinigen? Dann sollte er sich auch auf horizontaler Ebene einsetzen lassen.

 

Die Kriterien im Fensterputzroboter Test – wichtige Fragen vor dem Kauf


Sie sind nun mit der Definition, den Vorteilen und den Einsatzbereichen von Fensterputzrobotern vertraut. Jetzt stellt sich die Frage: Wie entscheide ich mich für ein qualitativ hochwertiges Modell? Im Folgenden zeigen wir ihnen, welche Kriterien in einem Fensterputzroboter Test, ein gutes Modell ausmachen.

 

  • das Reinigungsergebnis

 

Wozu ein Putzroboter, wenn er nicht sauber macht? In diesem Fall würde die Anschaffung wenig Sinn ergeben. Hinterlässt der Fensterputzroboter unschöne Schlieren und Wischspuren, dann verzichtet man wohl doch lieber auf die Roboterhilfe und legt selbst Hand an.

Jedes Modell geht unterschiedlich bei der Reinigung vor. Gute Modelle verfügen über mehrere Reinigungsschritte, während andere nur trockenwischen und verzweifelt nach Hilfe schreien, wenn etwas Glasreiniger an das Mikrofasertuch kommt. Achten Sie auf Eigenschaften, wie einer Gummiabziehlippe und der Verwendung von Glasreiniger, wenn Sie auf gute Reinigungsergebnisse aus sind.

 

  • die Schnelligkeit

 

Auch die Geschwindigkeit, mit welcher der automatische Fensterreiniger seine Arbeit verrichtet, sollte ein nicht zu unterschätzendes Kriterium darstellen. Saubere Fenster, während man sich auf der Couch zurücklehnt: das ist ja alles schön und gut, wenn allerdings der halbe Vormittag für die Reinigung einer einzelnen Fensterscheibe in Standardgröße draufgeht, macht das alles wenig Sinn.

 

  • die Anwendungsbereiche 

 

Wo soll der Fensterputzroboter alles zum Einsatz kommen? Während manche Modelle nur auf vertikaler Ebene an Fensterscheiben reinigen, können andere selbst auf horizontaler Ebene, wie etwa auf Glastischen, Fliesen und Terrassendächer eingesetzt werden. Eine Neuheit auf dem Markt stellt das Überkopfreinigen dar.

 

  • mit oder ohne Kabel? 

 

Die Entwicklung der automatischen Fensterreiniger ist in vollem Gange. Mit der Markteinführung vom Winbot X, aus dem Hause ECOVACS, erschien vergangenes Jahr der erste kabellose Fensterputzroboter. Für etwa 50 Minuten reinigt er vollkommen automatisiert ihre Fensterscheiben, bevor dem Akku der Saft ausgeht.

Ein Modell mit Stromkabel kann natürlich durchgehend zum Einsatz kommnen, muss dafür aber auch gegebenenfalls mehrmals umgesteckt werden oder durch eine zusätzliche Verlängerung erweitert werden.

 

  • wie laut ist er im Betrieb? 

 

Manchmal muss man für ein zufriedenstellendes Reinigungsergebnis auch eine höhere Lärmentwicklung in Kauf nehmen. Dieser Kompromiss hört aber ab einem gewissenen Dezibel-Wert auf. In der Regel belaufen sich die Werte bei den meisten Modellen auf 60 bis 75 dB.

Lassen Sie sich schnell von umgebendem Lärm irritieren, sollten Sie auch diesen Punkt mit in die Kaufentscheidung einbeziehen. Entspannen kann sich nämlich keiner, während sich im Raum nebenan ein Staubsauger in vollem Arbeitsbetrieb befindet. Ärger mit dem Nachbarn möchte natürlich auch keiner. 

 

  • das vorhandene Sicherheitssystem

 

Mögliches Szenario: Ihr Fensterputzroboter putzt gerade die Außenseite ihrer Fensterscheibe. Plötzlicher Stromausfall. Die meisten Modelle verfügen für solche Fälle über einen Notstromakku. Dieser hält jedoch nicht ewig. Es droht der freie Fall aus dem hohen Stockwerk. Hier riskiert nicht nur das Gerät einen Totalschaden, sondern auch mögliche Passanten, könnten durch den Aufprall ernsthaft verletzt werden.

Genau aus diesem Grund sollte ein Notstromakku, ein Sicherungsseil und ein Saugnapf, welcher sich sicher befestigen lässt, fester Bestandteil des Lieferumfangs sein.

 

  • Sensoren zur Hinderniserkennung 

 

Wie verhält sich der Fensterputzroboter, wenn sich ihm Hindernisse in den Weg stellen? Ein gutes Modell verfügt über intelligente Sensoren, welche Fenstergriffe und Fensterrahmen eigenständig erkennen und gekonnt umfahren.

Doch was, wenn rahmenlose Fenster, wie beispielsweise die Scheiben der Duschkabine gereinigt werden sollen? Für diesen Fall eignet sich ein Fensterputzroboter mit Rahmenschutz. Dieser hilft ihm dabei, den Umriss der Fensterscheibe zu erkennen, ohne an den Enden hinunterzustürzen.

 

  • Steuerung per Fernbedienung und App möglich? 

 

Eine Steuerungsmöglichkeit per App oder Fernbedienung ist zwar kein Muss, trägt aber zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit bei. Eine manuelle Fernsteuerung kann sich als praktisch erweisen, wenn Sie nur einen bestimmten Bereich ihrer Fensterscheibe reinigen möchten. Zurzeit gibt es leider noch kein Modell mit Alexa-Kompatibilität. Wie wichtig sind ihnen solche Features?

 

Was kostet ein Fensterputzroboter? – der Preis


Fensterputzroboter Erfahrungen

 

Beim Shoppen – egal ob online oder lokal im Geschäft – wandert der erste Blick immer auf das Preisschild. Niemand möchte nämlich das Geld blind aus dem Fenster werfen. Doch wie bei allen anderen Haushaltsroboter auch, hat auch ein qualitativ hochwertiger Fensterputzroboter seinen Preis. Unschöne Schlierenbildung sieht man bei billigeren Modellen wesentlich häufiger, als bei Spitzenmodellen aus dem höheren Preissegment. Es gilt also, wie so oft: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Die Preisspanne der Fensterputzroboter bewegt sich von günstigen 150 Euro bis hin zu mittleren dreistelligen Beträgen. Spitzenmodelle sind aufgrund ihrer verbauten Technikelemente so teuer. Ein Gerät, welches den Strom nicht per Netzteil, sondern über einen integrierten Akku bezieht, ist natürlich in der Produktion teurer, was sich auch im Verkaufspreis wiederspiegelt.

Grundlegend empfehlen wir, dem UVP im lokalen Handel auszuweichen und Ausschau nach Angeboten in diversen Online-Shops zu halten – manchmal lässt sich auf diese Weise ein echtes Schnäppchen finden.

 

Fensterputzroboter bei Amazon kaufen


Egal was man sucht: auf Amazon wird man immer fündig. Alleine Amazon.de umfasst mehrere hundert Millionen Produkte aus allen erdenklichen Bereichen. Beim Onlineshop-Giganten sind auch Fensterputzroboter fester Bestandteil des weitgreifenden Produktsortiments. Hier sind vor allem die Hersteller Pearl, mit dem Sichler Fensterputzroboter und ECOVACS, mit der Winbot-Reihe am stärksten vertreten. Dort werden sie teilweise auch zum günstigsten Marktpreis angeboten.

Doch nicht nur die breite Produktpalette und die Schnäppchenpreise machen Amazon so attraktiv. Es sind vor allem die Kundenrezensionen – die Erfahrungen aus erster Hand – welche die Plattform so beliebt machen. Auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Fensterputzroboter empfiehlt es sich, die Erfahrungen der Kunden zu Nutze zu machen.

Wie verhält sich das Gerät im Langzeittest? Gibt es irgendwas, was der Hersteller vergessen hat zu erwähnen? Wird das Gerät tatsächlich seinen Erwartungen gerecht? Fragen über Fragen, welche sich nur aus eigener Erfahrung beantworten lassen.

 

Den Scheibenwischroboter pflegen – der Wartungsaufwand


Wie jedes andere technische Haushaltsgerät, bedarf auch ein Fensterputzroboter einer regelmäßigen Pflege und Wartung.

Bevor er zum Einsatz kommen kann, sollten zunächst grobe Verschmutzungen per Hand entfernt werden. Er schafft es nämlich nicht, ausreichend viel Druck auf die Fensterscheibe auszuüben, um beispielsweise Vogelkot rückstandslos zu entfernen.

Wiederverwendbare Mikrofasertücher müssen selbstverständlich regelmäßig vom Benutzer ausgetauscht und gewaschen werden. Manche Mikrofaserpads dürfen in die Waschmaschine, während andere mühsam per Hand ausgewaschen werden müssen. Halten Sie sich immer an die Herstellerangaben, um mögliche Schäden zu vermeiden.

 

Häufig gestellte Fragen – FAQs


Der Begriff “Fensterputzroboter” ist nicht jedem bekannt und lässt deshalb noch viele Fragen offen. Um dies zu ändern, haben wir uns einige der meistgestellten Fragen herausgesucht, um Klarheit in etwas Ungeklärtes zu bringen.

 

Grundsätzlich kommt bei den meisten Modellen herkömmlicher Glasreiniger zum Einsatz. – Halten Sie sich unbedingt an die Mengenangaben des Herstellers. Es wäre nämlich nicht das erste mal, dass sich ein Fensterputzroboter wegen zu viel Glasreiniger hilflos im Kreis dreht.
In den vergangenen Jahren konnte man bei Fensterputzrobotern eine positive Entwicklung verzeichnen. Für Modelle der neuen Gerätegeneration sollte ein streifenfreies Ergebnis kein Problem darstellen. Das liegt vor allem an der Einführung neuer Reinigungstechniken, wie beispielsweise einer Vibrationsreinigung, welche das manuelle Schrubben simulieren soll. Wie gut ein Modell tatsächlich in der Praxis abschneidet, könnt ihr aus verschiedenen Fensterputzroboter Tests von renomierten Testinsitutionen entnehmen.
Nein, gibt es nicht. Vorwerk hat zwar einen hauseigenen Fensterreiniger, den Kobold VG100, im Sortiment, es handelt sich dabei aber nicht um einen automatischen Fensterputzroboter.
Nein, gibt es nicht. Kärcher bietet eine Mehrzahl an Akku-Fenstersaugern an, wie beispielsweise der WV 6 Plus. Einen Roboter zum Fensterreinigen jedoch nicht.
Nein, der Spezialist für Robotertechnik gilt zwar auf dem Markt der Saug- und Wischroboter unter anderem als Marktführer, einen Fensterputzroboter hat iRobot allerdings noch nicht entwickelt.
Ja, einen Fensterputzroboter Test vom renomierten Testunternehmen Stiftung Warentest gibt es. Solche Tests geben Aufschluss darüber, ob das Gerät wirklich das hält, was es verspricht, oder ob es sich bloß um leere Werbeversprechen handelt. Der Test wurde im April letzten Jahres veröffentlicht und kann über folgenden Link erreicht werden: https://www.test.de/Fensterputzroboter-im-Test-Die-Ecken-bleiben-schmutzig-5312221-0/
Es kommt ganz auf das Modell an, ob es neben herkömmlichen Fensterscheiben auch auf anderen Oberflächen, wie Duschkabinen, Fliesenböden und Spiegel zum Einsatz kommen kann. Das Ansaugen, welches ein Fensterputzroboter nutzt, um sich an die Scheibe zu befestigen, kann bei besonders empfindlichen Spiegeln Risse verursachen.Achten Sie deshalb vor dem Kauf unbedingt auf die Produkteigenschaften.
Modelle der aktuellen Gerätegeneration funktionieren ausschließlich mit Unterdruck. Der Roboter saugt sich dabei an die Fensterscheibe an und erzeugt somit ein Vakuum. Die Befestigungsmethode mit Magneten hat zwar den Vorteil, dass beide Seiten der Fensterscheibe gleichzeitig geputzt werden, da sie sich allerdings als ungünstig erwiesen hat, konnte sie sich nicht wirklich durchsetzen.